Iwo stammt aus der Region Pommern, gehört aber ethnisch nicht zur kaschubischen Minderheit. Dennoch hielt er es für unumgänglich, sich zu engagieren, da es „seine Region“ und seine Freunde seien, die diese Kultur definieren. Während der Pandemie erlernte er die Sprache und vertrat anschließend kaschubische Interessen im Jugendrat seiner Woiwodschaft. Heute ist er im Studentenklub „Pomerania“ aktiv und erstellt kaschubische Internetinhalte, da er fest davon überzeugt ist, dass Minderheitensprachen im digitalen Raum präsent sein müssen. Seine Geschichte beweist, dass man auch als Verbündeter die Realität für eine Minderheit jeden Tag ein wenig besser machen kann.