Als Llinos mit Walisisch als Muttersprache aufwuchs, fühlte es sich so natürlich wie Atmen an. Doch die Erkenntnis, dass anderen diese Möglichkeit verwehrt blieb, weckte ein scharfes Bewusstsein für Ungerechtigkeit. Dieser Kampf für Sprachrechte öffnete Llinos die Augen für breitere intersektionale Kämpfe, darunter Ableismus und Rassismus. Heute arbeiten sie daran, die walisische Sprache durch Bildung und durch die Modernisierung der Grammatik für nicht-binäre Identitäten inklusiver zu gestalten. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sich der Aufgabe widmet, die „Ökologie des Walisischen“ lebendig und blühend zu erhalten.