Kirsten über das aufregende Leben in der dänischen Minderheit

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Kirsten lebt seit über 35 Jahren in Flensburg und ist tief in der dänischen Minderheit verwurzelt. Sie erzählt von Kajakfahrten, Gemeinschaft, Kulturarbeit und der besonderen Nähe untereinander. Für sie ist das Leben in der Minderheit Geborgenheit, Offenheit und Zusammenhalt.

Kirsten Futtrup lebt seit über drei Jahrzehnten in Flensburg und ist tief in der dänischen Minderheit verwurzelt. Im Gespräch erzählt sie, wie sie im dänischen Klub aktiv wurde, warum Gemeinschaft ihr Halt gibt und weshalb das Leben in der Minderheit für sie Geborgenheit und Stärke zugleich bedeutet.

Kirsten spricht freudig, wenn sie über ihr Leben in der dänischen Minderheit erzählt. Seit über 35 Jahren lebt sie in Flensburg, aktiv im dänischen Klub, in der Kajakgruppe, bei Veranstaltungen, die längst Teil ihres Alltags sind. Ihr Vater hat in den 1950er-Jahren das Fritidshjem mitgegründet – ein Ort, der für viele Familien zu einem zweiten Zuhause wurde.

Für Kirsten bedeutet das Leben in der Minderheit Nähe und Geborgenheit. Entscheidend ist für sie die Gemeinschaft – Menschen, die einander kennen, füreinander da sind und sich gegenseitig unterstützen. Diese Verbundenheit, sagt sie, finde man nicht überall.

Das „Flensborghus“ ist für sie ein solcher Ort des Zusammenkommens: Hier finden Theaterabende, Konzerte und Feste statt – Momente, in denen die dänische Minderheit ihr Miteinander lebt.

Kirsten wünscht sich, dass diese Lebendigkeit erhalten bleibt. Dass Vereine und Institutionen weiterhin gemeinsam wirken und junge Menschen ihren Platz finden. Minderheitenleben bedeutet für sie nicht Abgrenzung, sondern Verbundenheit – geprägt von Offenheit, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung.