Berit Nommensen leitet die dänisch-friesische Schule in Risum-Lindholm – und ist selbst dort zur Schule gegangen. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Rückkehr in die Heimat, dem Einfluss ihres Vaters, der Bedeutung der Sprache und davon, was es heißt, im Grenzland zwischen Kulturen zu leben.
Wenn Berit Nommensen durch den Pausenhof der Risum Skole geht, spürt sie ein Stück Kindheit. Hier war sie selbst Schülerin, heute ist sie Schulleiterin – jünger, als sie es je geplant hatte. Mit Anfang 30 übernahm sie die Leitung der dänisch-friesischen Schule in Risum-Lindholm, der einzigen ihrer Art. Für sie schließt sich hier ein Kreis: Beruf, Herkunft und Herz schlagen im selben Takt.

Sie lächelt, als sie über die Zukunft spricht. Den Friesen wird seit Jahrhunderten nachgesagt, auszusterben – doch bisher ist das nicht eingetreten. Augenzwinkernd hofft sie, dass die Friesen einfach so stur bleiben, wie sie sind – noch viele hundert oder sogar tausend Jahre.
Das ganze Gespräch mit Berit seht ihr im Video: